Praktikum in Deutschland 2026: 2.700+ Vergütete Praktika & Werkstudentenstellen
Über 2.700 verifizierte Praktikumsplätze & Werkstudentenjobs in Deutschland. 1.200–2.100 €/Monat, Berlin, München & Remote. Direkt beim Arbeitgeber bewerben.
Ausgewählte Stellen in Deutschland
Praktikum HR - Digitalisierung & Personio-Einführung (m/w/d) im Bereich Erneuerbare Energien
Praktikant im Bereich Human Resources (m/w/d)
Labour Relations Project Intern (ER) - 2026 Start (BS/MS)
Praktikum Human Resources & Personalmanagement (m/w/d) – 6 Monate | Start Frühjahr 2027
Praktikum User Experience Design | Conversion Rate Optimisation (w/m/d)
Praktikant Kundenintegration Design (w/m/x)
Praktikum im Bereich Digital Analytics & Business Intelligence - Ulm
Data Analyst Intern
Intern Data Analytics (m/f/d)
Pflichtpraktikum vs. Freiwilliges Praktikum vs. Werkstudent (2026)
Wesentliche Unterschiede nach deutschem Arbeits- und Sozialversicherungsrecht:
| Kriterium | Pflichtpraktikum | Freiwilliges Praktikum | Werkstudent |
|---|---|---|---|
| Zweck | Vorgeschrieben durch Studienordnung | Freiwillige Praxiserfahrung | Studienbegleitende Beschäftigung |
| Arbeitszeit | Vollzeit (bis 40h/Woche) | Vollzeit | Max. 20h/Woche (40h in Ferien) |
| Mindestlohn | ❌ Befreit (§22 MiLoG) | ✅ Pflicht >3 Monate (13,90 €/h) | ✅ Immer Pflicht |
| 140-Tage-Visum | ❌ Keine Anrechnung | ✅ Wird angerechnet | ✅ Wird angerechnet |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich ein Praktikum ohne Deutschkenntnisse machen?
Ja! Hunderte internationale Konzerne, Tech-Startups und multinationale Unternehmen in Berlin, München, Frankfurt und Hamburg arbeiten vollständig auf Englisch. Auf Arbeitguru findest du über 2.700 verifizierte Stellen, bei denen Englisch die primäre Arbeitssprache ist und keine Deutschkenntnisse erforderlich sind.
Was ist der Unterschied zwischen Pflichtpraktikum und freiwilligem Praktikum?
Ein Pflichtpraktikum ist durch die Prüfungs- oder Studienordnung deiner Hochschule vorgeschrieben und unabhängig von der Dauer gesetzlich vom Mindestlohn sowie von den Sozialversicherungsbeiträgen befreit. Ein freiwilliges Praktikum hingegen muss bei einer Dauer von mehr als 3 Monaten ab dem ersten Tag mit dem gesetzlichen Mindestlohn – 13,90 €/Stunde ab 2026 – vergütet werden. Pflichtpraktika werden zudem nicht auf die 140-Tage-Arbeitserlaubnis für internationale Studierende angerechnet.
Wie viel verdient man als Praktikant oder Werkstudent in Deutschland 2026?
Praktikanten verdienen in der Regel 1.200–2.100 € brutto pro Monat. Seit Januar 2026 beträgt der gesetzliche Mindestlohn 13,90 €/Stunde, sodass ein freiwilliges Vollzeitpraktikum mit mindestens ca. 2.220 €/Monat vergütet werden muss. Werkstudenten erhalten typischerweise 13–17 € pro Stunde.
Dürfen internationale Studierende mit Studentenvisum (§16b AufenthG) ein Praktikum absolvieren?
Ja. Nach §16b des Aufenthaltsgesetzes dürfen internationale Studierende aus Drittstaaten bis zu 140 ganze oder 280 halbe Tage pro Kalenderjahr ohne Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit arbeiten. In der Studienordnung vorgeschriebene Pflichtpraktika sind von dieser Begrenzung vollständig ausgenommen.
Was ist der Unterschied zwischen Werkstudent und Praktikant?
Ein Werkstudent arbeitet studienbegleitend in Teilzeit (maximal 20 Stunden/Woche während der Vorlesungszeit, bis zu 40 Stunden in den Semesterferien) und profitiert von Beitragsbefreiungen in der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Ein Praktikant arbeitet in der Regel in Vollzeit (35–40 Stunden/Woche) über einen festen Zeitraum von 3 bis 6 Monaten.
Bieten deutsche Arbeitgeber nach einem Praktikum die Übernahme in Festanstellung an?
Viele Arbeitgeber tun das. Ein Praktikum führt in Deutschland sehr häufig zu einem direkten Übernahmeangebot. Absolventen dürfen 18 Monate zur Arbeitsplatzsuche in Deutschland bleiben. Mit der Blauen Karte EU – Mindestgehalt von 48.300 € (43.759,80 € für MINT-Mangelberufe) – kann bereits nach 21 Monaten eine unbefristete Niederlassungserlaubnis beantragt werden.